Unsere Erfahrungen nach dem Lockdown

Seit Montag, 11. Mai, dürfen auch Kosmetikstudios wieder Behandlungen durchführen. Allerdings gelten strenge Hygiene-Vorschriften.
Ultraschall-Behandlung bei Cosmetic creativ, Kosmetikstudio in Kulmbach-Windischenhaig

Anstrengend und anders sind sie gewesen, die ersten Arbeitswochen bei Cosmetic creativ nach dem Ende des Lockdowns, erzählt Sabine Valentin-Hofknecht.

Corona-Krise: 8-wöchige Zangspause

Nach der 8-wöchigen Zwangspause mit Komplettschließung auf Grund der behördlichen Corona-Beschränkungen können die Inhaberin des Kosmetikinstitutes in Kulmbach-Windischenhaig und ihre Kolleginnen Gabriele Beck und Elena Rocha seit Montag, 11. Mai, auch wieder kosmetische Behandlungen durchführen.

Strenge Hygiene-Vorgaben

Auf Grund der strengen Hygiene-Vorgaben eine enorme Herausforderung – und kräftezehrend. Schon allein die Umsetzung des Hygiene-Konzeptes erforderte einige Tage an Vorarbeit. „Wir waren noch am Sonntag vor der Wiedereröffnung bis in die Abendstunden damit beschäftigt, die Räumlichkeiten entsprechend vorzubereiten“, berichtet die Chefin von Cosmetic creativ. Die Tage zuvor waren ausgefüllt mit telefonischen Terminvereinbarungen.

Formular-Daten für Behörde

Ab Montagfrüh ging es dann in die Vollen: Nach Betreten des Kosmetikstudios, das bis auf Weiteres nur mit einer Mund-Nasenschutz-Maske besucht werden darf, müssen die Kunden zunächst die Hände desinfizieren und ihre Kontaktdaten in ein Formular eintragen. Im Fall einer Infektion werden diese Daten vom Staatlichen Gesundheitsamt für die Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen benötigt.

Handschuhe & Gesichtsschutz-Visier

Vor allem für die Kosmetikerinnen sind die Behandlungen eine große Herausforderung. So sind sie angehalten, neben Einmal-Handschuhen – was ohnehin gang und gäbe bei Cosmetic creativ ist – und der Mund-Nasenschutz-Maske auch ein Gesichtsschutz-Visier zu tragen.

Zudem sind die Kunden angehalten, während der Behandlung einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. So ist zumindest eine Unterhaltung möglich, wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Setzt die Kundin zum Beispiel während einer Gesichtsbehandlung die Mund-Nasenschutz-Maske ab, ruht die Unterhaltung bis zum Wiederaufsetzen.

Verständnisvolle Kunden

„Es sind die Begleitumstände, die besonders anstrengend sind. Am Abend sind wir jedenfalls völlig ausgelaugt“, so Sabine Valentin-Hofknecht, die froh ist, dass alle Kunden die Einschränkungen auf Grund der Hygiene-Vorgaben akzeptieren: „Natürlich hat jeder seine eigene Meinung zur Corona-Krise. Die meisten halten die Vorgaben für gerechtfertigt, einige wenige für übertrieben. Aber das ist nun halt einmal so! Damit müssen wir die nächste Zeit leben und auch entsprechend umsetzen.“ Schließlich geht es um die Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter.

Nicht nur die Behandlungen bringen in der neuen „Corona-Arbeitswelt“ einen Mehraufwand mit sich, sondern auch die betriebliche Infrastruktur und Logistik, „was natürlich auch zu erheblichen Mehrkosten führt“, erklärt Sabine Valentin-Hofknecht.

 

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