Corona-Krise: Warum Handpflege jetzt besonders wichtig ist

Hände waschen und desinfizieren – dies sind einfache und zugleich sehr effektive Vorsichtsmaßnahmen, um sich vor dem Corona-Virus zu schützen. Doch diese ausgeprägte Waschkultur hat auch ihre Schattenseiten: Cremt man die Haut nach dem Waschvorgang nicht ein, führt dies oftmals zu trockenen, aufgerissenen und juckenden Händen.
Handpflege

Seife, egal ob Kernseife, Waschgel oder Flüssigseife, hilft zwar gegen das Corona-Virus. Allerdings wird durch diesen Waschvorgang auch der Fettmantel der Haut entfernt. Dieser Schutzschild verhindert das Eindringen von Giftstoffen und schädlicher Keime. Damit nicht genug: Das anschließende Desinfizieren tötet nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch die „Platzhalter“, die natürliche Hautbesiedlung, ab.
Der Fettmantel der Haut regeneriert sich zwar wieder. Dies dauert allerdings mindestens 30 Minuten und kann sich sogar mehrere Stunden hinziehen.

Vermehrtes Auftreten von Hautekzemen

Das vermehrte und von Experten auch empfohlene Händewaschen hat nun aber die Hautärzte auf den Plan gerufen. Die schlagen Alarm! Bundesweit gibt es seit einigen Wochen nämlich einen Anstieg von Patienten, bei denen ein Hautekzem an den Händen behandelt werden muss. Dies sei eine Folge des ausgiebigen Händewaschen. Aus diesem Grund empfehlen die Dermatologen, großen Wert auch auf das Eincremen der Hände zu legen.
Betroffen sind demnach besonders Menschen, die in medizinischen, pflegenden und kosmetischen Berufen arbeiten, aber auch Patienten, die unter Neurodermitis leiden.

So oft wie nötig. So wenig wie möglich.

„Durch häufiges Händewaschen und desinfizieren wird die Haut gereizt und der natürliche Schutzschild abgebaut. Das kann zu Hautekzemen führen“, weiß Sabine Valentin-Hofknecht, Inhaberin des Kosmetikstudios Cosmetic creativ in Kulmbach-Windischenhaig. Dies heißt jedoch nicht, dass man gerade während der aktuellen Corona-Krise auf vermehrtes Händewaschen verzichten sollte. Im Gegenteil!  Das Motto lautet vielmehr: So oft wie nötig, so wenig wie möglich. Was viele nämlich unterschätzen: Je häufiger die Haut in Verbindung mit Wasser kommt, umso mehr trocknet sie aus.

Größere Angriffsfläche für Erreger

Um trockener und juckender Haut und somit einem Hautekzem vorzubeugen, empfiehlt Sabine Valentin-Hofknecht, nach dem Wasch- und Desinfektionsvorgang auch für die nötige Rückfettung der Haut zu sorgen. Denn eine offene Haut bildet eine größere Angriffsfläche für Viren und andere Erreger. Um dieses Einfallstor so klein wie möglich zu halten, empfiehlt sich das regelmäßige Eincremen. Dadurch wird die schützende Fettschicht auf der Haut erneuert.

Rückfettung der Haut besonders wichtig

Seife, egal ob Kernseife, Waschmittel oder Flüssigseife, hilft zwar gegen das Corona-Virus. Allerdings wird durch diesen Waschvorgang auch der Fettmantel der Haut und damit die Schutzschicht entfernt, die das Eindringen vieler Giftstoffe und schädlicher Keime verhindert. Mit dem anschließenden Desinfizieren werden nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch die „Platzhalter“, die natürliche Hautbesiedlung, abgetötet. Der Fettmantel der Haut regeneriert sich zwar wieder. Dies dauert allerdings mindestens 30 Minuten und kann sich sogar mehrere Stunden hinziehen.
Für das Eincremen ist grundsätzlich jede Creme geeignet. „Allerdings sollten die verwendeten Hautcremes möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, wie sie oftmals Bildcremes beinhalten“, empfiehlt Sabine Valentin-Hofknecht, die in ihrem Kosmetikstudio in Kulmbach-Windischenhaig natürlich über entsprechende Produkte verfügt. Natürlich beantwortet das Team von Cosmetic creativ gerne Kunden-Fragen und berät ausführlich.

Gesicht & Lippen: Pflegeroutine umstellen?

Aber nicht nur die Hände sind während der aktuellen Corona-Krise hohen Belastungen ausgesetzt. Auch das Gesicht und die Lippen erfordern aktuell besondere Pflegemaßnahmen. So führt die geltende Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Berufsalltag und in Geschäften zu vermehrten Hautunreinheiten. Deshalb sollte man/frau unter Umständen seine Pflegeroutine umstellen.
Was viele unterschätzen: Speichel reizt insbesondere die Lippen beim Tragen von Mund- und Nasenschutzmasken. Auf die Lippenpflege sollte folglich ebenfalls großer Wert gelegt werden.

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